10.000 Arbeitsplätze für die Region schaffen

In gewohnter Manier geht der Landtagsabgeordnete Marko Schiemann (CDU) voller Tatendrang in das politische Jahr 2022. Das Thema, das ihm schon eine längere Zeit beschäftigt, ist der Strukturwandel. Damit dieser gelingt, müssen nach Schiemanns Einschätzung wesentliche Dinge geändert werden.

Der Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Bautzen ist seit einiger Zeit in Gesprächen mit einer Wirtschaftsinitiative, die seit 2018 besteht und sich aus 30 Unternehmen des Landkreis Bautzen zusammengefunden hat.

Strukturwandel geht nicht schnell genug voran

Schiemann und der Initiative geht der Strukturwandel nicht schnell genug. Auch im Hinblick auf die Pläne der Bundesregierung den geplanten Kohleausstieg von 2038 auf 2030 zu verkürzen, gilt es, keine Zeit zu verlieren. Weil sich durch die geplante Verkürzung die Rahmenbedingungen geändert haben, fordert der Politiker mehr finanzielle Mittel für den Kohleausstieg bereitzustellen. Ebenso müssen nach seiner Ansicht nach Unternehmen gefördert werden dürfen, die sich in den betroffenen Gebieten ansiedeln wollen. Außerdem müssen die Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, so der CDU-Mann. Auf der Prioritätenliste für den Strukturwandel ganz oben steht die Schaffung von Arbeitsplätzen, dicht gefolgt von der Erhöhung der Lebensqualität. Marko Schiemann findet, dass mindestens 10.000 Ersatzarbeitsplätze in den nächsten acht Jahren geschaffen und die Lebensqualität – vor allem im ländlichen Raum – verbessert werden muss. »Wir brauchen gut bezahlte Arbeitsplätze und Investitionen in die Lebensqualität der Städte und Gemeinden«, findet Schiemann. Dabei muss eine ausgewogene Förderung in allen Kommunen stattfinden.

Forschung und Logistik im Landkreis Bautzen

Wichtige Leuchtturmprojekte im Landkreis Bautzen sind ein Forschungszentrum sowie ein Logistikzentrum. Ersteres könnte in Kooperation mit der Stadt Bautzen und Hoyerswerda fungieren. Das Logistikzentrum wiederrum, das in Bautzen entstehen soll, wäre ein »wichtiges Signal für die gesamte Region«, so der CDU-Politiker, der sich weiterhin mit Nachdruck für die Realisierung des Logistikzentrums einsetzen möchte.

Gespräche mit der Bundesregierung

Entsprechende Gespräche und Briefe sind unter anderem auch an die neue Bundesregierung herangetragen worden. „Wir müssen jetzt die entsprechenden Verbündeten für unsere Anliegen finden“, so der Landtagsabgeordnete engagiert.

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