Ausstellung „Ich mag OSL“ jetzt im Krankenhaus Lauchhammer

„Ich mag OSL“ erzählt die ganz unterschiedlichen Geschichten von Bürgern des Landkreises OSL, die wegen der Liebe, der Arbeit oder auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung zwischen Lübbenau, Ortrand, Lauchhammer und Vetschau eine Heimat gefunden haben. Jede Geschichte ist verbunden mit einer individuellen Sichtweise darauf, was für ein weiteres friedvolles Miteinander erforderlich ist. Teile der Wanderausstellung sind noch bis zum 31. Januar im Eingangsbereich des Krankenhausstandortes Lauchhammer zu sehen, nachdem sie bereits im November am Krankenhausstandort Senftenberg zu Gast war. Auch stationäre Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankungen beim Besuch kultureller Einrichtungen eingeschränkt sind, erhalten so die Möglichkeit, die Ausstellung zu sehen und sich und ihre Besucher vom Krankenhausalltag abzulenken.

„Mit der Ausstellung ’Ich mag OSL‘ bekommen die hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund ein Gesicht. Sie erzählen uns ihre Geschichte, teilen Sehnsüchte, Sorgen und Wünsche für die Zukunft und tragen im besonderen Maße dazu bei, Hemmnisse und Vorurteile abzubauen“, beschreibt Landrat Siegurd Heinze das Konzept.

Die Ausstellung ist Teil des Integrationskonzeptes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, welches unter anderem durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Wettbewerbes „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ ausgezeichnet wurde. Im Integrationsbeirat OSL entstand die Idee, mit dem damit verbundenen Preisgeld die Wanderausstellung „Ich mag OSL“ ins Leben zu rufen, die die kulturelle Vielfalt des Landkreises präsentiert.

(PM/Klinikum Niederlausitz GmbH)

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