Berufe in Notbetreuung aufgenommen

Schulen, Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen sind seit dem 18. März bis einschließlich der Osterferien (17. April) geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen sind folgende:

1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschifffahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.

2. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einem der genannten systemrelevanten Berufe tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.

3. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern. Die entsprechende Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt trat am 24. März um 0 Uhr in Kraft. Diese sowie eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sind einzusehen unter www.coronavirus.sachsen.de.

Das für die Notbetreuung auszufüllende Formblatt ist unter www.bildung.sachsen.de

abrufbar.

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