Cottbus: „Brandenburgische Gespräche“ im Großen Haus

Die „Brandenburgischen Gespräche“ bringen Fragen unserer Zeit auf die Bühne und thematisieren, was unsere Gesellschaft bewegt. An vier Abenden in der Spielzeit treffen Schriftstellerinnen, Künstler, Wissenschaftlerinnen und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in offenen Dialogen aufeinander. Unter der Überschrift „Grenzenlose Identität“ werden aktuelle Themen dazu zur Sprache kommen, wie wir leben wollen.

Zum Auftakt der Reihe anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Tags der Deutschen Einheit ist der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk zu Gast.

Ilko-Sascha Kowalczuk, Jahrgang 1967, ist Historiker und Autor zahlreicher zeitgeschichtlicher Bücher. Aktuell arbeitet er an einer Ulbricht-Biographie. Zuletzt erregte „Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde“ Aufsehen. Kowalczuk erläutert darin, wie sich die Umwandlung Ostdeutschlands vollzog, welche Gewinne und Verluste die Menschen verbuchten und wie Gegenwart und Vergangenheit von vor und nach 1989 zusammenhängen.

Gemeinsam mit rbbKultur-Redakteurin Natascha Freundel werden beide darüber diskutieren, welche Freiheit vor 30 Jahren berufen wurde, welche heute und was seitdem passiert ist. Unter dem Eindruck von Corona wird es auch nicht zuletzt darum gehen, wie die „Freiheit der Andersdenkenden“ mit der Verpflichtung zur Selbstbegrenzung zu vereinen ist.

Die Co-Moderation des Schweizer Philosophen und Schriftstellers Philipp Tingler muss aufgrund der Reiseeinschränkungen aus der Schweiz nach Deutschland im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie leider entfallen.

Die Auftaktveranstaltung der „Brandenburgischen Gespräche“ wird live im Radio auf rbbKultur übertragen und anschließend als Podcast abrufbar sein.

Karten sind erhältlich im Besucherservice oder unter www.staatstheater-cottbus.de. Es werden gern Fragen aufgenommen, die als Gedanken- und Gesprächsanstoß für den jeweiligen Abend dienen.

Weitere Termine immer montags, immer 19 Uhr, Großes Haus:

• Montag, 21. Dezember 2020

• Montag, 25. Januar 2021

• Montag, 12. April 2021

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