Damit hatte keiner gerechnet

Pirna/Pansky. Das nennt man einen Volltreffer. Bei Sonnenschein pur wanderten am 15. September über 100 Teilnehmer vom Bahnhof Pansky  zum Vlici hora (Wolfsberg) bei der 14. deutsch-tschechischen Freundschaftswanderung.

„Mit solch einem Zuspruch haben wir nicht gerechnet. Wir gingen von etwa 70 Teilnehmern aus, freuen uns natürlich über die vielen Wanderfreunde, auch wen es nicht einfach war, eine so große Truppe immer zusammen zu halten“, sagt Mitorganisator Klaus Fiedler von der SPD-AG Elbe-Labe.

Mit dabei waren MdB Andre Hahn (Die Linke), aus Prag der Direktor des Hauses für Nationale Minderheiten Jakub Stedron, vom Nationalpark Sächsische Schweiz Jürgen Phoenix, Wanderfreunde vom Verein Sokolov Decin, 16 Naturfreunde mit der Landesvorsitzenden Almut Thomas, von Bündnis 90/Die Grünen Tilo Schneider, und der naturverbundene Wanderfreund Klaus Brähmig aus Papstdorf sowie die aus Dortmund angereiste Familie Kalkofen-Frahne. Auf dem Weg zum Geologischen Garten schloss sich dann vom Generalkonsulat die Konsulin Lenka Konselova den Teilnehmern an. „Ein kleines Problem tat sich dann doch auf. Wir hatten nur 70 Urkunden dabei, denn jeder Teilnehmer sollte zur Erinnerung an diese Wanderung  eine Urkunde erhalten. Aber das lösen wir. Die restlichen Urkunden schicken wir zu“, verspricht  Klaus Fiedler.

Tomas Salov  erinnerte auf der Wanderung an die geologischen Eigenschaften des Wolfsberges, dessen Magnetismus so stark ist, dass der Kompass nicht mehr die richtige Richtung anzeigt. Sehr ausführlich schilderte Salov die Geschichte des Veronika-Brunnens. Bei der Führung im ‚Geologischen Garten‘ erfuhren die Teilnehmer von Astrid Schnittnerova Wissenswertes über die Gestaltung dieses geologischen Kulturgutes, über das Leben von Gustav Kögler, der diese Einrichtung angelegt hat. Highlight im Geologischen Garten ist die von Kögler aus heimischen Gesteinen angelegte Relief-Karte, dieser Gegend.

In der wiedereröffneten Gaststätte Zahrady (Gärten) stärkten sich die Teilnehmer für die Rückreise.  „Das Ziel die Förderung des sanften Tourismus und die Pflege der Freundschaft zu unseren Nachbarn in Böhmen, das Erleben der einmaligen Natur und Kultur hat diese Wanderung mehr als erreicht“, ist Klaus Fiedler überzeugt.

Und es wird  eine 15. Auflage der Freundschaftswanderung im nächsten Jahr geben, dann auf deutscher Seite, verkündeten Tomas Salov und Klaus Fiedler zum Abschied einhellig und wünschten allen Teilnehmern eine gute Heimfahrt. (caw/fi)

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