Duale Berufsausbildung mit Bestnoten

Zudem gebe es mit rund 100 freien Lehrstellen auch nach offiziellem Ausbildungsstart immer noch Chancen auf dem heimischen Ausbildungsmarkt – so zum Beispiel in den Bereichen Metall und Elektro, Bau oder im Beruf Kaufmann für Büromanagement.

Die Zahlen der einzelnen Landkreise

Auf die Kreise im IHK-Bezirk Cottbus verteilt, stellen sich die Zahlen für betriebliche Neuverträge gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar: Cottbus 396 (-16), Elbe-Elster 203 (-7), Oberspreewald-Lausitz 264 (+/- 0), Spree-Neiße 154 (-5) und Dahme-Spreewald 315 (-68). Bei den gewerblich-technischen Berufen sei insgesamt lediglich ein Rückgang um 2,4 Prozent auf 654 in diesem Jahr zu verzeichnen. Ein Rückgang um 10,3 Prozent auf 678 liege bei den kaufmännischen Berufen vor. Dieser berühre im Besonderen die Berufsfelder Büromanagement, Hotel und Gaststätten und Verkehr.

Dass auf der Azubi-Seite die Zufriedenheit mit ihrer Berufsausbildung in den Bereichen Industrie, Dienstleistungen und Handel recht gut sei, zeigen die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der ostdeutschen IHK-Umfrage von rund 4 300 Auszubildenden im 1. Lehrjahr aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Großteil der Azubis fühlt sich wohl

»Sie bescheinigt, dass 78 Prozent ihren Wunschberuf erlernen und sich ein noch größerer Teil der befragten Azubis dank eines guten Betriebsklimas sehr wohl im Ausbildungsbetrieb fühlt und diesen weiterempfehlen würde. Jeder zweite Jugendliche schrieb nicht mehr als fünf Bewerbungen, um einen Ausbildungsplatz zu finden«, informiert Janine Mahler.»Diese guten Ergebnisse zeigen, wie wichtig ein verstärktes Azubimarketing der Betriebe und eine zunehmend individuell und praxisnah ausgerichtete Berufsorientierung ist, die gestützt wird von Praktika, Online-Recherchen, Messen, Infoveranstaltungen und Gesprächen mit Ausbildungsverantwortlichen«, erläutert Regina Altmann, Kompetenzfeldmanagerin bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus. »Eltern bleiben jedoch die wichtigsten Influencer.«

Ausbildung auch in der Heimat

Zudem gäbe es für Ausbildungsinteressierte fast immer das passende Angebot in der Nähe des Heimatorts. Lediglich jeder fünfte befragte Auszubildende habe für die Aufnahme der Berufsausbildung seinen Wohnort wechseln müssen, im Vorjahr sei es noch jeder Vierte gewesen. Zusätzliche Aufwendungen für Fahrt- oder Wohnheimkosten würden jedoch von vielen Betrieben übernommen.

»Südbrandenburgs Betriebe stehen auch im Corona-Jahr mehrheitlich zur Nachwuchssicherung durch die duale Berufsausbildung.

Coronabedingt auch gekündigt

Nur eines unserer befragten Unternehmen hat eine coronabedingte Kündigung ausgesprochen. Dennoch stehen Branchen wie der Tourismus und das Veranstaltungsgewerbe weiterhin vor existenziellen Unsicherheiten, was sich auch auf dem Ausbildungsmarkt zeigt«, sagt Regina Altmann.

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