Eislöwen gewinnen Krimi gegen Huskies

Die Dresdner Eislöwen haben gegen den Tabellenführer, die Kassel Huskies, mit 6:5 (3:0; 0:3; 2:2: 1:0) in der Verlängerung gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf Florian Proske und René Kramer (jeweils Oberkörperverletzung) verzichten.

Steve Hanusch kehrte hingegen in den Kader zurück und der Verteidiger brachte mit seinem Führungstreffer die 1.892 Zuschauer zum Jubeln (7.). Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier legte wenig später nach und traf zum 2:0 (9.). In der 13. Spielminute netzte Niklas Jentsch die Scheibe ein und der Stürmer bejubelte damit sein erstes Saisontor.

In der 27. Minute konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis mit der Entscheidung kein Tor für Kassel. Kurz darauf wurde das technische Hilfsmittel erneut zu Rate gezogen. Diesmal wurde der Treffer für die Huskies gegeben. Torschütze war im Powerplay Alexander Karachun (33.). Die Huskies nutzten ein weiteres Powerplay und Mario Scalzo markierte den Anschlusstreffer (35.). Nur 34 Sekunden vor der Pausensirene fiel das 3:3 durch Husky Justin Kirsch.

Im dritten Spielabschnitt ging zunächst Kassel durch Spencer Humphries in Führung, aber Dale Mitchell antwortete nur 15 Sekunden später und markierte den Ausgleich für Dresden. Mario Lamoureux traf zum 5:4, aber Ben Duffy glich in der 60. Minute den Spielstand aus. Somit ging es in die Overtime. In der Verlängerung netzte Jordan Knackstedt den Puck zum Sieg der Eislöwen ein.

Tim Kehler, Cheftrainer Kassel Huskies: „Glückwunsch an Rico! Er hat in den letzten Monaten gute Arbeit geleistet. Die Dresdner Mannschaft ist ganz anders aufgetreten als noch im Oktober. Sie sind auf dem richtigen Weg. Es war ein unterhaltsames Spiel für die Zuschauer auf beiden Seiten. In puncto Disziplin war es jedoch enttäuschend. Am Ende kann man sich über den Zusatzpunkt als Trainer freuen. Ich fand es war ein schlechtes Eishockey-Spiel.“

Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „In den ersten zehn Minuten haben wir gut gespielt, waren aggressiv. Dann haben wir uns selbst in Schwierigkeiten gebracht. Wir könnten jetzt über den Schiedsrichter diskutieren. Aber am Ende ist es unsere Aufgabe, diszipliniert zu sein. Natürlich freuen wir uns aber über den extra Punkt.“

Steve Hanusch: „Unterm Strich haben wir verdient gewonnen, haben aber den einen Punkt wieder in der letzten Spielminute verschenkt. Mit dem Sieg hätten sicher die Wenigsten gerechnet. Es war das dritte Spiel innerhalb von wenigen Tagen, die Jungs haben Gas gegeben und wir können stolz auf uns sein.“

Am Sonntag, 19. Januar, empfangen die Dresdner Eislöwen die Löwen Frankfurt zum Familientag in der EnergieVerbund Arena. Spielbeginn ist bereits 16 Uhr. (pm)

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