Großrazzia gegen Menschenschmuggel

Polizei, Staatsanwaltschaft Dresden und das Bundeskriminalamt (BKA) rückten  am 16. Oktober in Dresden in drei sogenannten Prostitutionsstätten und zwei Wohnungen an.

Ermittelt wird wegen gewerbsmäßigem schweren Menschenhandel und schwerer Zwangsprostitution . Gegen vier Bulgaren wurden Haftbefehle beantrgt, drei sitzen seit 17. Oktober im Vollzug, einer darf gegen Auflagen draußen bleiben.

Ihnen wird vorgeworfen, seit 2016 in Bulgarien Mädchen und junge Frauen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen oder mittels Zwangs angeworben und nach Deutschland gelocktzu haben. Die Frauen werden hier ohne Sozialkontakte und ohne Einkommen zur Prostitution gezwungen. Bei dem Einsatz vor Ort in Dresden wurden 20 Prostituierte vernommen sowie 20.000 Euro, Unterlagen und Datenträger sichergestellt.

Die Ermittlungen wurden aufgrund von Hinweisen der bulgarischen Ermittlungsbehörden eingeleitet, bei denen zwei ehemalige Zwangsprostituierte nach ihrer Rückkehr nach Bulgarien Anzeige erstattet hatten

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