Jugendliche hatten 12 Kilo Sprengstoff dabei

Am Sonntag kontrollierten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf dem Bahnhof Altenberg drei jugendliche Deutsche. Die drei Männer (15, 15, 16), welche drei Rucksäcke und zwei Taschen bei sich führten, waren den Bundespolizisten gegen 14 Uhr aufgefallen.

Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Bundespolizisten in den mitgeführten Taschen und Rücksäcken zum Teil nicht zugelassene Pyrotechnik. Insgesamt hatten die drei Jugendlichen 1.365 Feuerwerkskörper, mit einem Nettogewicht von 11.964 Gramm Sprengstoff, dabei. Die aufgefundene Pyrotechnik mit einem Gesamtwert von etwa 700,- Euro hatten die Jugendlichen vermutlich kurz zuvor in Tschechischen erworben.

Im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung gab einer der Jugendlichen an, dass er bereits unerlaubte Pyrotechnik besitzt, welche er bei sich zu Hause lagert. Im weiteren Verlauf erfolgte die Übergabe dieser Feuerwerkskörper (Nettogewicht von 1.500 Gramm Sprengstoff) an die Bundespolizei.

Bei der Pyrotechnik handelte es sich u.a. um Kugelbomben mit einer Größe von einem Handball. Insgesamt stellten die Beamten Pyrotechnik mit einem Gesamtnettogewicht von 13.464 Gramm Sprengstoff sicher. Zum Teil handelte es sich dabei um in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik und um Feuerwerkskörper der „Kategorie 3“, welche nur von ausgebildeten Feuerwerkern zu besonderen Anlässen verwendet werden darf.

Die Bundespolizei weist ausdrücklich daraufhin: Schützen Sie ihre Gesundheit und die der Anderen! Nicht geprüfte oder nicht zugelassene Feuerwerkskörper sind gefährlich und können zu ernsthaften Verletzungen führen. Machen Sie sich nicht strafbar! Der Besitz und die Einfuhr von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern ist in Deutschland verboten.

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