Lok Pirna: Tabellenführer abgekocht

 „Wir steigen nicht in den Mannschaftsbus, um dann Delitzsch kampflos die Punkte zu überlassen“, hatte der SG Trainer Dusan Milicevic vor der Partie angekündigt. Dass es schwer werden würde, wusste er aber auch. Fünf Siege aus fünf Heimspielen sprachen deutlich für die Concordia. „Natürlich wollen wir unsere weiße Heimweste behalten und damit die Herbstmeisterschaft klar machen“, gab Jan Jungandreas das Ziel für seine Jungs aus. Allerdings spukte dem NHV-Trainer noch eine andere Statistik im Kopf herum. Von den letzten sechs Begegnungen gingen fünf an Pirna.

„Mit der starken Deckung der Lok hatten wir immer unsere Probleme“, so Jungandreas. Dabei begann es für sein Team mit einer 3:0 Führung vielversprechend. Die Lok nahm im zweiten Durchgang so richtig Fahrt auf. Nach dem Ausgleich der Gastgeber zum 12:12 (35. Min.) legten die Gäste innerhalb von zehn Minuten einen 7:1 Lauf aufs Parkett. 

Der siebenfache Torschütze Miran Valincic erhöhte auf 13:19 (46. Min.) vom Punkt. „Diesen Vorsprung  haben wir uns nicht mehr nehmen lassen“, strahlte Dusan Milcevic nach dem Abpfiff und bescheinigte seinen „Jungs“ eine überragende Teamleistung.

Torsten Schneider war mit zehn Treffern erfolgreichster Werfer der Lok. Dass Jan Jungandreas am Ende auch noch seinen Weihnachtsfrieden fand, lag weniger an der Leistung seiner Concordia, sondern an den Ergebnissen die nach dem Abpfiff eintrudelten. Da auch Blankenburg und Burgenland verloren, wurde Delitzsch trotz der Niederlag die Herbstmeister. Die Lok dampft zum letzten Spiel vor der Weihnachtspause ins Ballhaus nach Aschersleben.

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