Mit der Heimat fest verwurzelt

Die Aktion soll den Eltern und den kleinen neuen Erdenbürgern eine Freude machen und die Rosen sollen zeigen: Hier sind eure Wurzeln. »Begonnen hatte alles, als noch sehr, sehr viele junge Familien weggezogen sind, um woanders Arbeit zu finden. Damals war man froh um jedes Baby, deren Eltern nicht wegzogen. Und so ist die Aktion entstanden. Unter dem Motto: Wir schenken den Babys eine Rose. Egal, wo es sie hinzieht, sie werden immer wissen, im Forster Rosengarten, in meiner Heimat, ist eine Rose, die extra für mich gepflanzt worden ist«, berichtet Renate Kulick-Aldag, damalige WochenKurier Redakteurin.

Im Jahre 2007 begann der Wochenkurier in Eigenregie mit der Babyrosen-Aktion. Von Anfang an wurde sehr eng mit dem Forster Rosengarten zusammengearbeitet. »Im WochenKurier wurde zur Babyrosen-Aktion aufgerufen und die Eltern, die mitmachen wollten, konnten sich bei uns melden. Wir haben sie dann eingeladen und dem Rosengarten gemeldet, wie viele Babys es sind. In den ersten Jahren haben wir das sogar zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, gemacht. Irgendwann wurde es aber zu viel, denn die Namenserfassung, die Einladungsschreiben sowie die gesamte Organisation bedeutete schon ein enormer Zeitaufwand. So kam die Stadt Forst mit ins Boot, die von da an die Einladungen verschickte«, erinnert sich Renate Kulick-Aldag.

Im Lauf der Jahre wurde die Aktion in die Saisoneröffnung integriert und das Standesamt der Stadt Forst mit einbezogen. Seit 2016 ist die Babyrosenaktion vertraglich zwischen der Stadt und dem WochenKurier vereinbart.

Bis einschließlich dieses Jahr wurden bisher 745 Babyrosen gepflanzt.

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