Neues Gründungszentrum geht an den Start

Prof. Dr. Torsten Kunze, Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) und Eigentümer des Gründungszentrums, konnte sich bei Eröffnungsveranstaltung über viele interessierte Schaulustige freuen. Landes- und Regionalpolitiker sowie zahlreiche regionale Unternehmer und Medienvertreter wollten sich live vor Ort ein Bild machen, was das dreistöckige Gebäude am Universitätscampus, wo früher die ehemalige Schwimmhalle des Bildungszentrums stand, alles zu bieten hat. Auf 5000 Quadratmetern verteilen sich hier mehrere Büro- und Laboreinrichtungen, Werkstätten, Co-Working- sowie Veranstaltungsräume, die auch von bereits bestehenden Unternehmen genutzt werden können. Rund 15 Millionen Euro hat das Projekt gekostet, wovon 10,7 Millionen aus Fördermitteln des Bundes stammen. Den Rest hat die GWC selbst investiert.

Betreiber ist die Entwicklungsgesellschaft Cottbus (EGC) als kommunale Wirtschaftsförderung. Jana Künzel, Leiterin des Gründungszentrums, ist überglücklich, dass die Arbeit im neuen Gebäude nun aufgenommen werden kann. „Wir haben schon jetzt 40 Prozent der freien Flächen vermietet und es sind weitere Interessenten und Anfragen da“, freut sich Künzel.

„Dem Gründerzentrum wünsche ich immer ein volles Haus, der GWC und EGC ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Partner und den Gründerinnen und Gründer viel Ausdauer“, sagte der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch in seinem Grußwort.

Als Transfer- und Coaching-Partnerin ist natürlich auch die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) mit an Bord. Kompetente Beratung, Schulungen, Erfahrungswerte, Kontakte zu Wissenschaft und Unternehmen sowie modernes Equipment – all das bietet die BTU dort. „Von der Idee bis hin zur Gründung eines erfolgreichen Unternehmens finden Gründungswillige alle Hilfe unter einem Dach“, so Professorin Magdalena Mißler-Behr, Leiterin des Lehrstuhls Planung, Innovation und Gründung der BTU und Projektverantwortliche des Gründungsservices. „Die Angst vor dem Aufbau einer selbstständigen Existenz soll mit diesem Haus abgebaut werden“, erklärt BTU-Vizepräsident Prof. Dr. Michael Hübner.

Einen Anlaufpunkt zum Tüfteln im „STARTBLOCK B2“ bietet das CreativeOpenLab (COLab) mit hochwertiger technischer Ausstattung. „Von der 360-Grad-Kamera für Foto- und Videoproduktionen über 3D-Drucker zur Fertigung von Kunststoffbauteilen bis hin zu Lasercuttern zur Visualisierung von Konstruktionsmodellen unterstützen wir Ideen von maßgeschneiderten Prototypen bis hin zu selbst designten Möbeln“, so die operative Projektleiterin des COLab Dr. Jadranka Halilovic. Die jungen Start-ups können sich so ohne hohe Kosten ausprobieren und gestalten.

Prof. Dr. Torsten Kunze von der GWC betont: „Dieses Zentrum soll der neue Motor des Mittelstands in Cottbus und der Region sein, auch im Hinblick auf einen erfolgreichen Strukturwandel.“

Powered by WPeMatico

admin01