Pflanzaktionen starten

Am 30. Oktober werden in Eigeninitiative und auf Kosten der Großenhainer Gesenk- und Freiformschmiede GmbH fünf Kirschbäume, welche bei der großen Pflanzaktion im Herbst 2019 von insgesamt 120 Bäumen nicht angewachsen sind, erneuert. Die Großenhainer Gesenk- und Freiformschmied GmbH pflegt die Bäume am Feldweg nach Weßnitz auch weiterhin.

Der Stadtbauhof pflanzt im gesamten Stadtgebiet Bäume verstärkt als Ersatz von eingegangenen Bäumen (leider zunehmend auch Starkbäume) ca. 70 Starkbäume nach bzw. zusätzlich. Vom Rotdorn auf dem Frauenmarkt bis Schwarznuss im Tal der Gräser oder einer Ungarischen Eiche an der Schule Kupferberg sind sehr verschiedene Baumarten geplant.

Am 31. Oktober (ab 10 Uhr) pflanzt die Jagdgenossenschaft Großenhain gemeinsam mit der Stadtverwaltung 20 Bäume (von Esche bis Eiche und Ulme) sowie 80 Sträucher in Nähe der Großraschützer Straße an der Flutrinne.

Am 5. November ab 10 Uhr pflanzt die GS Bobersberg gemeinsam mit dem Stadtbauhof auf einem kommunalen Grundstück (ehemalige Kleingärten) an der M.-Scheumann-Straße 140 kleine Bäume. Die Schüler werden dafür im Rahmen eines Schulprojektes frei gestellt.

Im Rahmen des diesjährigen Parkeinsatzes im Barockgarten Zabeltitz am 7. November werden neben anderen Arbeiten insgesamt 15 neue Obstbäume im historischen Obstgarten sowie sieben neue Linden als Starkbäume und zahlreiche neue Hecken gepflanzt.

Am 14. November wird der Jugendchor unter Leitung von Stefan Jänke unter Anleitung der Stadtverwaltung 1.000 Bäume (Ahorn, Linden, Robinien, Eichen etc.) als Aufforstung einer ehemaligen Deponie im Bauerntann Zabeltitz pflanzen.

Zur gleichen Zeit werden ab 9 Uhr durch den Ortschaftsrat, Bürger und Vereine des Ortsteiles Walda-Kleinthiemig 35 Bäume (Linden, Eichen, Erlen, Tannen etc.) sowie 210 Sträucher als Feldrand an der Turnhalle in Walda gepflanzt.

Im Auftrag der Stadt Großenhain wird ein Forstunternehmen ein kommunales Feldgrundstück in der Ortslage Rostig mit 1.300 Bäumen (Eichen, Ulmen, Linden etc.) sowie 100 Wildsträucher bepflanzen. Damit wird wieder ein Feldgehölz mehr in der Agrarlandschaft als Biotop angelegt.

Stadt investiert in Waldpflege und betreibt Planungsaufwand

»Insgesamt kommen so im Herbst 3.885 neue bzw. zusätzliche Bäume und zusätzlich Großsträucher in den Boden. Bei vielen Pflanzbereichen haben sich die Vereine und Akteure auch zur weiteren Pflege bereit erklärt«, freut sich Organisator Matthias Schmieder. Die Stadt investiert dabei allein für Waldpflege und Mehrung über 20.000 Euro in diesem Herbst. Ein Teil davon kann aus Baumspendengeldern gedeckt werden.

Leider ist jede einzelne Pflanzstelle mittlerweile mit einem immer höheren Planungsaufwand verbunden. Dies reicht von mehreren Anwohnerberatungen zu einem einzigen Baum, über wasserrechtliche, denkmalpflegerische, abfallrechtliche Genehmigungen, Aufforstungsanträge, Grenzfeststellungen etc. bis zur Klärung der Verfügbarkeit von standortgerechtem Pflanzmaterial und der Koordinierung von Pflanzpartnern.

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