Polizei warnt vor Telefonbetrügen

Am Donnerstagabend erhielt beispielsweise eine Görlitzerin einen Anruf. Die Stimme am anderen Ende der Leitung gab sich als Herr Bräuer aus. Dieser verkündete, dass die 68-Jährige 38.700 Euro gewonnen hätte. Für die Zustellung und Notarkosten müsse die Dame allerdings 900 Euro bezahlen. Die Frau nahm allerdings richtigerweise kein Geld in die Hand sondern wandte sich nach dem Telefonat an ihre Angehörigen, welche die Polizei hinzuzogen.

Am Freitag erfuhr die Polizei von einem weiteren Gewinnversprechen in Görlitz. Diesmal ging der Angerufene den Betrügern ins Netz. Er zahlte 500 Euro Gebühren für einen vermeintlichen Gewinn von 49.000 Euro.

In Zittau kam es am Donnerstag ebenfalls zu zwei Fällen. Ein angeblicher Enkel meldete sich bei einer 78-Jährigen. Er gab vor, einen Unfall mit dem Auto seines Chefs gehabt zu haben. Er müsse nun für die Reparatur aufkommen und benötige 25.000 Euro. Die Seniorin bemerkte, dass die Stimme ihres „Enkels“ ungewöhnlich klang. Dies tat der Betrüger damit ab, dass er eine Allergie hätte. Die Dame ging nicht auf die Forderungen ein, legte auf und informierte die Polizei.

In Strahwalde verlangte ein Anrufer eine Leihgabe von 40.000 Euro für den Erwerb eines Grundstücks in Breslau. Auch hier ließ sich der Angerufene auf nichts ein und beendete das Gespräch.

Die Kriminalpolizei nahm in allen Fällen die Ermittlungen auf und warnt vor weiteren Versuchen der Betrüger. Gehen Sie am Telefon niemals auf Geldforderungen ein und nennen Sie keine persönlichen Daten. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihre Angehörigen und natürlich an die Polizei.

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