Tierinventur: Großes Zählen im Zoo

  Hilde, Horst und Hans sind drei von 15 Erdmännchen, die zu zählen sich Bürgermeister Detlef Sittel (mit Hilfe von Tierpfleger Ben Preußler) sich heute vorgenommen hatte.Die Drei sind zugleich die ältestens der Gruppe, feiern in diesem Jahren ihren zehnten Geburtstag und geben demzufolge den Ton an in der Gruppe, die aus sechs Männchen und neun Weibchen besteht. Hilde ist das ranghöchste Weibchen und brachte bereits 81 Jungtiere auf die Welt. 

Die beiden Roten Panda Manchu und Weibchen Louanne sollten sich heute ebenfalls pressewirksam wiegen und messen lassen, hatten allerdings darauf keine Lust. Zu viele Fotografen, zu viel Gewusel.

Die Inventur wurde dennoch erfolgreich abgeschlossen. Im Zoo Dresden gab es zum Stichtag 31. Dezember 2021 insgesamt 60 Säugetier-, 79 Vogel-, 34 Reptilien-, 40 Fisch-, 15 Wirbellose- sowie 7 Amphibienarten. Die insgesamt 235 Tierarten bildeten einen Bestand von etwa 1.370 einzelnen Tieren. Darunter auch einige Arten, die 2021 erstmals zu unserem Bestand zählten. So kamen im vergangenen Jahr Rotschwingenstare, Marmelenten und zwei Löffelhunde neu dazu.

Über Nachwuchs freuten sich die Südlichen Tamanduas, Gänsegeier, Gorale, Schweinshirsche und Tariktik-Hornvögel.Die Handaufzucht des Faultier-Jungtieres Lele zählte zu den viel beachteten Nachzuchten.

Abschied nehmen hieß es letztes Jahr u.a. von Koala Iraga, der an einer Pilzinfektion erkrankte, und auch eins der Gürteltiere starb.

Der Dresdner Zoo ist ab 15. Januar wieder geöffnet, für die Besucher gilt dann 2G (Kinder und Schüler, die der Testpflicht unterliegen, brauchen keinen Nachweis). Geöffnet sind auch die Tierhäuser,hier müssen FFP2-Masken getragen werden, Kinder zwischen 6 und 16 Jahren benötigen medizinische Masken.Die Zoogastronomie hat ebenfalls geöffnet, hier gilt dann 2G+.

 

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