Wackerbarth startet Weinlese 2019

 Durch ihre fruchtigen Aromen eignet sich diese weiße Sorte, die 1975 am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg neu gezüchtet wurde, besonders gut für Federweißen, aber auch als aromatischer Cuvéepartner. Die ersten Gläser des prickelnden Getränks sind bereits am kommenden Freitag (23. August) beim „Philharmonic Flair“  sowie zu den 20. Tagen des offenen Weingutes am 24. und 25. August auf Schloss Wackerbarth genießen.

Federweißer: Vorgeschmack auf den neuen Jahrgang

 Als Federweißer – auch als Neuer Wein, Rauscher, Sauser, Brauser oder Bitzler bekannt – wird der in Gärung befindliche Traubenmost bezeichnet. Dem frisch gepressten Most wird zunächst Hefe zugesetzt, damit die alkoholische Gärung einsetzt. Seinen Namen erhält Federweißer durch diese Hefeteilchen, die wie kleine Federn im Most schweben. Würde man ihn durchgären lassen, entstünde ein Stillwein, der anfangs noch trüb ist. Die schwebenden Hefeteilchen setzen sich erst nach einiger Zeit auf dem Flaschenboden ab, wodurch der Jungwein langsam klar wird. Am besten schmeckt Federweißer, wenn der Alkoholgehalt bei sechs bis acht Promille liegt, die alkoholische Gärung also noch nicht abgeschlossen ist.

Doch Vorsicht: Zuviel genossen, kann Federweißer sehr leicht abführende Wirkung erzielen.

Weinjahr 2019: Wieder ein Spitzenjahr?

 „Nachdem wir die Herausforderungen des Weinjahres 2018  mit  lang anhaltender Trockenheit und Hitze  durch eine angepasste Bewirtschaftung unserer Weinberge erfolgreich gemeistert haben, konnte uns das aktuelle Weinjahr nicht überraschen“, erklärt Till Neumeister, der Weinbauleiter von Schloss Wackerbarth. „Auf die Rekord-Hitze im Juni waren wir sehr gut vorbereitet: Wir haben auf unsere Erfahrungen aus dem letzten Jahr zurückgegriffen und mit geeigneten Maßnahmen, wie der zusätzlichen Bewässerung der Junganlagen oder einer angepassten Bearbeitung des Bodens, reagiert. Unsere Trauben präsentieren sich daher aktuell in einem hervorragenden Zustand und sind gesund.“

„Doch der Herbst macht das Weinjahr“, verdeutlicht Till Neumeister. „Sollte die Natur den sächsischen Winzern gewogen bleiben und sie mit einem goldenen Herbst belohnen, dann gehen wir von einem weiteren Spitzenjahrgang im Weinbaugebiet Sachsen aus. Die Voraussetzungen hat das bisherige Weinjahr gelegt. Nun liegt es an den kommenden Tagen und Wochen, diese zu veredeln.“

Die Trauben der sächsischen Spezialität Goldriesling sowie der roten Rebsorte Frühburgunder lesen Wackerbarths Winzer anschließend ab Ende August.

 

 

 

 

 

 

 

 

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