Wechsel der Geschäftsführung

»Zum 30. Oktober werden meine Verträge als Geschäftsführer des Kreisverbandes und der gGmbH aufgehoben«, berichtet Torsten Ruban-Zeh. Außerdem stehen in den letzten Wochen bei der AWO Lausitz noch einige andere Aufgaben auf dem Programm. So muss zum Beispiel das letzte Geschäftsjahr noch verabschiedet und die laufenden Projekte übergeben werden. »Und eine Woche Urlaub würde ich auch gern noch machen«, verrät er schmunzelnd.

Doch der Schritt, die AWO zu verlassen und seinen Posten als Geschäftsführer aufzugeben, ist Torsten Ruban-Zeh nicht leicht gefallen: »Ich haben meinen Beruf mit Herz gelebt. Und ich werde der AWO noch lange verbunden bleiben.« Vom »Kranken Kind« hat sich die AWO Lausitz zum stärksten Kreisverband entwickelt und zählt zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Auch wenn er künftig nicht mehr als Geschäftsführer tätig ist und in den nächsten drei Jahren kein Ehrenamt in der AWO Lausitz ausüben darf, bleibt er weiterhin Mitglied des Kreisverbandes der AWO Lausitz. Und um trotzdem seinen Beitrag zu leisten, möchte er sich nächstes Jahr für die Vorstandswahl des Landesverbandes der AWO aufstellen. »Zwischen dem Landesverband und dem Kreisverband gibt es keine direkte Verbindung. Daher dürfte ich ehrenamtlich im Vorstand des Landesverbandes sitzen«, erklärt er. »Immerhin hat der Landesverband aktuell kein Mitglied aus der Lausitz«, fügt er lächelnd hinzu.

Nachfolge geklärt

Doch wer übernimmt jetzt den Geschäftsführerposten der AWO Lausitz? Nachfolger von Torsten Ruban-Zeh wird der aktuelle stellvertretende Geschäftsführer Marcus Beier. »Wir haben uns bewusst für jemanden aus unseren Reihen entschieden«, verrät Ruban-Zeh. Zur AWO gekommen ist Marcus Beier durch ein Praktikum als Student und schlussendlich auch dort geblieben. Genügend praktische Erfahrungen hat er in seinen acht Jahren bei der AWO gesammelt. Durch seinen Masterabschluss in Sozialem Management hat er das theoretische Fachwissen, welches für seinen neuen Posten erforderlich ist. »Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung, aber habe natürlich Respekt davor. Dass ich schon fest in den Verwaltungsstrukturen verankert bin und auch schon eigene Projekte geleitet habe, kommt mir dabei zu Gute, denke ich«, erklärt der 39-Jährige. Allerdings gibt es auch Sachen, die neu für ihn sind: »Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit bin ich noch nicht so sicher wie mein Vorgänger. Und auch die Verantwortung, unter anderem für die Mitarbeiter, wächst mit diesem Posten erheblich. Doch ich denke, dass ich mich der Verantwortung selbstbewusst stellen kann.«
Torsten Ruban-Zeh steht seinem Nachfolger natürlich mit Rat und Tat zur Seite: »Ich kann meinen Posten mit ruhigem Gewissen abgeben, weil ich weiß, dass Marcus Beier eine tolle Entwicklung im Unternehmen gemacht hat und bestens für diese Position geeignet ist.

Bitte für die Zukunft

Eine Bitte hat der aktuelle Geschäftsführer für die Zukunft der AWO Lausitz jedoch noch: »Ich möchte mich bei allen Partnern bedanken, die mich und die AWO in den letzten fast zehn Jahren begleitet und unterstützt haben. Und bitte sehr darum, meinen Nachfolger auch weiterhin zu unterstützen und ihm und der AWO dadurch die Chance zu geben, sich weiter entwickeln zu können.«

Powered by WPeMatico

admin01